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Datenlage: Dekarbonisierung der Stahlindustrie

Luftaufnahme eines dichten, grünen Waldes. Darüber ist das Symbol „CO2" mit nach unten zeigenden Pfeilen eingeblendet, die die Reduktion von Kohlenstoffdioxid symbolisieren.

23. Juni 2026 | Lesedauer: 3 Minuten

Stahl kann mehr zum Klimaschutz beitragen, als viele denken. Ein Blick auf Zahlen, die zeigen, welches Potenzial in der Transformation der Stahlindustrie steckt. Und auf einen Werkstoff, der schon vor 4.000 Jahren gehärtet wurde.

50Mio. t

CO2 könnte eine klimaneutrale Stahlindustrie einsparen. Das entspricht ungefähr 30 % der gesamten Industrieemissionen in Deutschland.

Um 12

%

konnte die Stahlindustrie den CO2-Ausstoß pro Tonne Rohstahl in den vergangenen 30 Jahren drosseln. Die konventionelle Stahlerzeugung lässt sich aber durch Energieeffizienzmaßnahmen kaum weiter absenken.

0,3 bis 0,7%

Aufpreis müssten Kaufende eines Autos bezahlen, das mit CO2-reduziertem statt konventionell hergestelltem Stahl gebaut würde. Bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen sehen die Zahlen ähnlich aus.

Wussten Sie schon, dass …

… dass Stahl älter ist als das Römische Reich?

Die ältesten bekannten Stahlfunde stammen aus Anatolien und sind rund 4.000 Jahre alt. Schon vor den Römern härteten Schmiede in der heutigen Türkei Eisen gezielt mit Kohlenstoff.

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