Datenlage: Stahl als Wirtschaftsfaktor

17. September 2026 | Lesedauer: 3 Minuten
Stahl sichert Millionen Arbeitsplätze, Milliarden an Wertschöpfung – und ist eine wesentliche Stütze der Energiewende. Ein Blick auf Fakten, die die wirtschaftliche Dimension greifbar machen. Und auf einen überraschenden Zusammenhang zwischen Weltkunst und deutschem Stahlhandwerk.

Wertschöpfungsverlust drohen laut einer Studie der Uni Mannheim der deutschen Wirtschaft jährlich, wenn sie ohne heimische Produktion in eine weltweite Stahlkrise geriete.
arbeiten hierzulande in stahlintensiven Bereichen. Auf stahlintensive Wertschöpfungsketten entfallen 17 Prozent (591 Mrd. Euro) der jährlichen Wertschöpfung in Deutschland.


stecken je nach Größe in den zentralen Bauteilen einer Onshore-Windkraftanlage. Stahl stützt die Energiewende, denn er wird auch in den Gestellen für Photovoltaikanlagen verbaut und für Wasserstoffrohre gebraucht.
Wussten Sie schon, dass …
… große Künstler auf deutsches Stahlhandwerk vertrauen?
Der amerikanische Künstler Jeff Koons, der mit Stahlskulpturen wie Balloon Dog oder Rabbit berühmt wurde, lässt seine weltberühmten Kunstwerke von der Manufaktur Arnold AG aus dem Taunus umsetzen. Der verstorbene Bildhauer Richard Serra vertraute auf die Umformungskunst aus Deutschland und holte sich für seine stählerne Kunst die Unterstützung der Firma Pickhan aus Siegen.
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